Einzel- oder Gruppenunterricht?



ob man dabei sich für einen Golfkurs zu entscheiden, so ist eine wichtige Überlegung, um den richtigen Kurs auszuwählen, ob man den Unterricht in der Gruppe oder den Einzelunterricht vorzieht. Natürlich haben beide Varianten ihre jeweiligen Vorteile.

Ein Argument, welches ganz klar für den Einzelunterricht spricht, ist natürlich, dass sich der Golftrainer völlig auf den einzelnen Teilnehmer einstellen kann. Er kann jede noch so kleine Schwäche sofort erkennen und darauf eingehen, ebenso wie er schneller vorwärts gehen kann, wenn dem Golfschüler etwas besonders leicht fällt oder er etwas sehr schnell erlernt hat.

Ein weiterer Vorteil, den der Einzelunterricht bietet ist, dass man sich völlig auf sich selbst konzentrieren kann und von keinen anderen Teilnehmern abgelenkt wird. Weder deren Kommentare noch deren Schlagversuche stören in der eigenen Konzentration.

Zudem kann man sich im Normalfall die Trainingszeiten bei einem Einzeltraining etwas mehr nach dem eigenen Belieben einteilen, als bei einem Gruppenkurs. Denn beim Einzelunterricht muss man sich lediglich mit dem Trainer abstimmen. Bei Gruppenunterricht werden die Trainingszeiten normalerweise von den Trainern vorgegeben, da eine individuelle Abstimmung mit dem Kurs wohl in einem Chaos enden würde.

Besonders geeignet ist der Einzelunterricht auch für diejenigen, welche Hemmungen haben sich zu blamieren. Fängt man etwas Neues an, so muss man dieses natürlich erst einmal lernen und kann nicht erwarten, dass man es gleich so gut kann wie ein Profi. Manche Menschen haben jedoch Hemmungen, wenn sie dabei von anderen Teilnehmern beobachtet werden und verkrampfen dann. Für diese Menschen empfiehlt sich natürlich in jedem Fall der Einzelunterricht.

Für den Gruppenunterricht sind natürlich auch diverse Argumente anzuführen. Besonders positiv ist hier, dass man in der Gruppe meistens viel spaß hat. Man lernt neue Menschen kennen, welche die gleichen Interessen haben wie man selbst, der Gruppenunterricht ist kommunikativ und man hat zusammen mit den anderen Teilnehmern viel Spaß. Nicht selten entstehen hier auch Freundschaften, welche für ein Leben halten.

Ein weiterer Pluspunkt, der für den Gruppenunterricht bei einem Golfkurs spricht, ist, dass man sowohl aus den Fehlern als auch aus den Begabungen der anderen Teilnehmer lernt und selbst

Profit ziehen kann. Wird etwas bei einem anderen Teilnehmer kritisiert, so kann man sich das selbst ebenfalls gleich merken und man wird diesen Fehler sicher selbst nicht begehen. Andersherum, wenn ein anderer Teilnehmer für etwas besonders gelobt wird, so kann man sich das Positive bei diesem abschauen und versuchen, es für das eigene Golfen zu verwenden. So hat man einen wesentlich höheren Lernerfolg.

Ebenfalls für den Gruppenunterricht spricht, dass man sich auch in der Gruppe helfen kann, ohne auf den Trainer angewiesen zu sein. Dem Einen fällt zum Beispiel das Erlernen der Theorie besonders leicht und dieser ist mit Sicherheit bereit, den anderen Teilnehmern außerhalb der Kurszeiten beim Lernen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ein anderer zeigt eine Begabung für die Golfschwünge und auch dieser ist sicherlich gerne bereit, sein Können an die anderen Teilnehmer weiter zu vermitteln.

Für welche Art von Kurs man sich auch entscheidet, wichtig ist, dass man viel Spaß an diesem Golfkurs hat. Bei Gruppenkursen muss man natürlich darauf achten, dass die Gruppenstärke nicht zu groß ist, da ein Trainer sonst leicht den Überblick verlieren kann und sich nicht mehr jedem Teilnehmer individuell widmen kann.

Egal ob Gruppen- oder Einzelunterricht, sicherlich werden Sie nach Ihrer ersten Trainingseinheit mit Muskelkater und schmerzenden Knochen zu kämpfen haben. Aber lassen Sie sich nicht entmutigen – das geht jedem Anfänger so. Mit etwas mehr Training werden auch diese Körperregionen gestärkt und der Muskelkater verschwindet. Nur im schlimmsten Fall muss der Orthopäde helfen.

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